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Pressemitteilung vom 24. September 2018

Der Familienbund stellt sich hinter das bayerische Familiengeld

München – Der Familienbund in Bayern stellt sich ausdrücklich hinter das von der Staatsregierung eingeführte Familiengeld. Es entspricht im Wesentlichen seinen zentralen familienpolitischen Forderungen, die sich aus dem Grundgesetz, der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und der Katholischen Soziallehre herleiten und deren Umsetzung der Verband schon seit Jahren anmahnt.

Das Familiengeld ist aufgrund vereinfachter Modalitäten ein Beitrag zu mehr Transparenz. Als Geldleistung für die Familien stärkt es ihre Autonomie im Sinne des Subsidiaritätsprinzips. Außerdem nimmt es das Anliegen der Eltern ernst, im Sinne ihrer Kinder frei darüber entscheiden zu können, wie sie ihr Recht und ihre Pflicht, die Kinder zu erziehen, wahrnehmen bzw. erfüllen.

Selbstverständlich ist das Familiengeld noch lange nicht genug. Allerdings kann kein Bundesland die familienpolitischen Versäumnisse des Bundes komplett ausgleichen. Dennoch ist es unverständlich, wenn die Durchführung des Bayerischen Familiengeldes von der Bundesregierung unter Verweis auf die Rechtslage behindert wird anstatt hier strukturelle Verwerfungen zu erkennen, die endlich abgestellt gehören. So festigt sich nur der Eindruck, dass es wieder einmal die schwächeren Familien treffen soll. Simpel formuliert: Es ist nicht nachvollziehbar, Bayern daran zu hindern, Familien Gutes zu tun.
















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